Irland – Reise zur smaragdgrünen Insel 

Irland ist mein liebstes Land. Kein anderes Land berührt mich so tief und lässt mich eine solche Verbundenheit spüren. Seit vielen Jahren begleitet mich diese Insel auf meinem Weg – und immer wieder lehrt sie mich etwas Neues über die Natur, das alte Wissen und die tiefe Verbindung zwischen Erde, Seele und Geist. 
Irland ist ein Land voller verborgener, alter Plätze: verwunschene Abbeys, moosbewachsene Wälder, Farne, alte Höhlen der Feen, geheimnisvolle Alleen und Orte, an denen die Anderswelt noch spürbar nahe ist. Die smaragdgrüne Insel trägt eine besondere Kraft in sich – eine Erinnerung an das alte Wissen der Naturkräfte, an keltisch-christliche Weisheit und an das, was einst als heilige Verbindung zwischen Mensch, Natur und Göttlichem gelebt wurde. 
Hier bekommen wir eine Ahnung davon, wie das frühe Christentum ursprünglich gemeint gewesen sein könnte: in tiefer Achtung vor der Natur, in Respekt vor den sichtbaren und unsichtbaren Kräften des Lebens, verbunden mit Poesie, Stille, Gebet und innerer Einkehr. 
Irland bewahrt auf besondere Weise ein altes Wissen um geistige und seelische Zusammenhänge. Es ist ein Land, das nicht laut spricht – und doch tief berührt. Wer sich einlässt, kann zwischen Steinen, Quellen, Klippen, Nebeln und uralten Wegen etwas wiederfinden, das vielleicht schon lange in der eigenen Seele wartet.